Was ist ein Einspruch gegen Strafbefehl?

Ein Strafbefehl führt regelmäßig ohne mündliche Verhandlung zur Verurteilung. Der Angeklagte hat im Strafbefehlsverfahren die Möglichkeit, sich gegen den Strafbefehl dadurch zu wehren, dass er dagegen Einspruch einlegt.

Wird dieser fristgerecht eingelegt (zwei Wochen ab Zustellung), beraumt der Richter, der den Strafbefehl erlassen hat, üblicherweise einen Termin zur mündlichen Hauptverhandlung an. Die Sache geht also vor Gericht und wird neu entschieden.

In geeigneten Fällen kann der Strafbefehl auch ohne mündliche Verhandlung abgeändert werden. Auch darüber klären wir Sie im Rahmen unserer Einschätzung auf!

Die Einlegung ist allerdings auch mit Risiken verbunden: Die Strafe kann durchaus auch höher ausfallen, als die Strafe aus dem Strafbefehl!

Eine fachliche Beratung ist daher unerlässlich, um die Risiken zu minimieren.

Der Einspruch muss innerhalb von zwei Wochen nach Zustellung des Strafbefehls eingelegt werden.


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